Für Organisationen

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Fachberatung

Als Fachberatungsstelle für Menschen in Lebenskrisen und bei Suizidalität sind wir auch für Kolleginnen und Kollegen aus anderen psychosozialen Bereichen sowie Organisationen, Schulen, Abteilungen und Arbeitgeber von Betroffenen und Angehörigen ansprechbar. Mit unserer Fachberatung unterstützen wir Sie gerne, wenn Sie in Ihrem beruflichen Kontext mit dem Thema Suizidalität in Berührung kommen und sich durch eine zweite Einschätzung rückversichern möchten. Das Gespräch wird immer von einem hauptamtlich Mitarbeitenden durchgeführt. Dabei erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre Situation zu schildern, erste Fragen zu stellen und gemeinsam zu besprechen, was das richtige Angebot für Sie ist bzw. Ihre Institution versorgt werden kann. Die Fachberatungen finden meist telefonisch statt und sind kostenlos. Weitere Unterstützungsangebote wie Schulungen und Vorträge können kostenpflichtig über uns gebucht werden.
Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, um einen möglichst zeitnahen Termin zu vereinbaren. Unsere Mitarbeitenden unterliegen der Verschwiegenheitspflicht.

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Fachvorträge & Workshops

Als Fachstelle für Suizidprävention verstehen wir es auch als unsere Aufgabe, zur Enttabuisierung der Themen Krise und Suizid in unserer Gesellschaft beizutragen, sowie möglichst viele Personen im Umgang mit suizidalen Krisen zu schulen.
Im Rahmen von Fachvorträgen und Workshops wollen wir Mitarbeitende und Interessierte mit den Themen Umgang mit Krisen und suizidalen Gedanken vertraut machen und damit mehr Sicherheit im Umgang mit Betroffenen vermitteln.
Mögliche Adressaten sind:
  • Lehrer und Lehrerinnen, Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen sowie Eltern
  • Ausbildungsbetriebe und Personalverantwortliche
  • Menschen, die in sozialen oder pflegerischen Berufen tätig sind
  • Kooperierende Einrichtungen wie z.B. Kliniken, Polizei, Notfallseelsorge, Beratungsstellen, Einrichtungen für ältere Menschen
  • Behörden und Ämter
Sollten Sie Interesse haben, kontaktieren sie uns gerne zur genauen inhaltlichen Abstimmung und Klärung der Rahmenbedingungen.

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Führungskräfteschulung

Seit Jahren sehen wir einen stetigen Zuwachs von Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen. Die Schulung „Vorbeugen, Erkennen, Unterstützen – Führungskompetenzen für den Umgang mit psychisch belasteten Mitarbeitenden“ gibt Unternehmen und Organisationen die Möglichkeit, Krisen bei Mitarbeitenden frühzeitig zu erkennen, angemessen darauf einzugehen und damit Ausfällen, die auf psychischen Erkrankungen beruhen, vorzubeugen.
Die Schulung sensibilisiert für die Bedeutung von psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz, vermittelt Fähigkeiten zur Erkennung von Anzeichen für Mitarbeitende in Krisen, einem Burnout oder einer Depression, stellt Werkzeuge und Ressourcen zur Unterstützung betroffener Mitarbeitender vor und fördert eine offene und unterstützende Unternehmenskultur im Umgang mit psychischen Gesundheitsproblemen. Für kompetente Führungskräfte, gesündere Mitarbeitende und eine gesicherte Produktivität.
Die Schulung wurde in Kooperation mit regionalen Unternehmen entwickelt und ist als 2-stündiger Vortrag oder 4-stündiger Workshop ganzjährig nach Verfügbarkeit der Fachkräfte buchbar.

Die Schulung wird als 2-stündiger Vortrag am Mittwoch, den 14. Oktober in Kooperation mit der AOK – Die Gesundheitskasse Neckar-Fils abgehalten. Mehr Informationen und Anmeldungen unter akl-nuertingen@ak-leben.de 

 

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Patenschaft

Fast doppelt so viele Menschen sterben durch Suizid wie durch Verkehrsunfälle, illegale Drogen, Mord, Totschlag und AIDS zusammen. Zusätzlich geht die Weltgesundheitsorganisation davon aus, dass von jedem Suizid durchschnittlich etwa sechs nahe Verwandte und Freunde betroffen sind.
Mit regionalen Angeboten können alternative Wege aus der (suizidalen) Krise zusammen mit Betroffenen erarbeitet und Unterstützung für Angehörige und Hinterbliebene bereitgestellt werden.
Wir vergeben Patenschaften für die Beratungsarbeit unserer Fachkräfte und bieten somit Unternehmen die Möglichkeit die CRS (Corporate Social Responsibility) Richtlinien der UN zu erfüllen. Die Patenschaften sind mit individuellen Laufzeiten nach Absprache übernehmbar.
Patenschaften sind ebenso für das Jugendpräventionsprojekt, welches wir für Schulen, Vereine, Konfirmationsgruppen und Auszubildende in Unternehmen anbieten, zu übernehmen. Suizid ist die häufigste Todesursache bei jungen Menschen, mit dem Projekt geben wir Orientierung und Hilfe bei dem Umgang mit Krisen. Kommen Sie bei Interesse für die Übernahme einer Patenschaft für eines oder mehrere Jugendpräventionsprojekte gerne auf uns zu.

 

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Kooperation

Faktoren wie die Verschmelzung von Berufs- und Privatleben, ständige Veränderungssituationen und Multitasking erhöhen den Druck auf Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Stresssymptome treten auf, begünstigen eine Negativspirale und können dazu führen, dass keine Zeit für die eigene Gesunderhaltung bleibt.
Als Teil der präventiven Arbeit stellen wir Mitarbeitenden von Unternehmen den AKL, z.B. im Rahmen einer Betriebsversammlung, vor und machen auf die vorhandenen Angebote wie Beratungen durch Fachkräfte, ehrenamtliche Krisenbegleitung oder den AKL-Treff aufmerksam. Diese können dann bei Bedarf kostenlos von den Mitarbeitenden in Anspruch genommen werden.

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Jugendpräventionsprojekt

Das Jugendalter ist häufig von krisenhaftem Erleben geprägt. Vielen jungen Menschen fällt ein Umgang damit schwer, manche verzweifeln an den auftretenden Herausforderungen. Wenn Jugendliche erleben, dass Krisen bewältigt werden können, stärkt sie dies.
Da Suizid bei jungen Menschen die häufigste Todesursache ist und auch die, auf psychischen Belastungen / Erkrankungen beruhenden, Fehltage in Unternehmen immer weiter zunehmen, möchten wir mit unserem Präventionsprojekt „War´s das?“ auch für Auszubildende in Unternehmen Raum und Bewusstsein für eine frühzeitige, offene Auseinandersetzung mit krisenhaftem Erleben schaffen. Gemeinsam mit den Jugendlichen sprechen wir unter anderem über Warnsignale und stellen den AKL als ein mögliches Hilfsangebot vor. Zudem können die Teilnehmenden erfahren, wie sie Andere unterstützen aber auch für sich selbst sorgen können. Insgesamt sollen junge Menschen im Umgang mit Krisen an Sicherheit gewinnen und in ihrer Handlungsfähigkeit ausgebaut und gestärkt werden.
Bei Interesse oder Fragen nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

Kontaktieren Sie uns

Kontakt

Wir bieten persönliche Beratung für Menschen in Lebenskrisen, Suizidgefahr bzw. Menschen, die in Sorge sind um Angehörige / Freunde, sowie Hinterbliebenen nach Suizid. Unsere Beratungsstellen befinden sich in Nürtingen und Kirchheim / Teck.

Adresse

Frickenhäuser Straße 3, 72622 Nürtingen

Alleenstraße 92, 73230 Kirchheim / Teck – Beratungen finden derzeit nach Absprache mittwochs zwischen 14–18 Uhr in den Räumen der FBS statt (Widerholtstraße 4).

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